Montag, 12. März 2012

Die Chanel-Show im Wandel der Zeit

Wenn Karl Lagerfeld ins Pariser Grand Palais lädt, können sich die Schauen-Besucher Saison für Saison über einen neuen Genie-Streich des Chanel-Chefs freuen.

Für den Fall/Winter 2012/2013 verwandelte er seinen Laufsteg in ein riesiges Bergwerk aus dem funkelnde Riesen-Kristalle kreuz und quer in den Mode-Himmel ragten.
Die Kristalle, die sich auf den einzelnen Kollektionsteilen an Krägen, Taschen oder Säumen wiederfanden, sind der glitzernde rote Faden, der sich durch die gesamte Chanel-Kollektion für die nächste Herbst-Winter-Kollektion zieht - sogar die Augenbrauen der Models waren in kleine Kristall-Balken verwandelt.
Farblich hält Karl an der Bergwerk-Kulisse fest: Violett-Töne, dazu dunkles Grau, Schwarz, ab und zu ein heller Farbtupfer. Ob er sich hier wohl Bernstein und Co. zum Vorbild genommen hat?

Die Key-Looks bilden knielange Mäntel und Kleider sowie knöchellange Hosen und gemusterete Strick-Oberteile. Was die Materialien anbelangt, setzt Chanel auf Samt, Strick, transparente Stoffe und den obligatorischen Tweed. Dazu noch prisma-ähnliche Applikationen auf Mänteln und Strickpullovern.

"Die Natur ist der beste Designer", sagte Lagerfeld nach der Show über seine Inspirationsquelle.



Hier sind die Videos der letzten Chanel-Shows im Grand Palais.







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